TS 127/1200
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Also die einzige Möglichkeit um sicher zu gehen, daß man eine wirklich gute Optik erwischt hat ist wohl ein Test auf der optischen Bank.
Da mir das sehr wichtig ist, habe ich den Refraktor von einem Prüfer testen lassen.

  Wolfgang Grzybowski hat den Refraktor auf Herz und Nieren getestet.

Diesen Test muß ich jedem an´s Herz legen, bei dem die optische Qualität einer Optik an erster Stelle steht.

 

 

 

DIESEM TS 127/1200 konnten durchweg sehr gute Werte bescheinigt werden.

Der Farbfehler befindet sich auf einem, dem Öffnungsverhältnis und der Öffnung entsprechenden Level.
Ein f15 wäre hier sicherlich um einiges besser, den gibts aber so nicht und schon garnicht zu annäherndem Preis.

M. W. hat nur die Firma D&G aus den USA solche langbrennweitigen Refraktoren, die allerdings wohl auf allerhöchstem Level spielen.


Die Werte meines 127/1200 Refraktors sind teils so gut, daß von einem Glücksgriff gesprochen werden kann.
Somit kann ich mir D&G noch eine Weile verkneifen.

Erläuterungen hierzu von W. G.:
Die gemessenen Abweichungen von einer idealen Wellenfront über die Prüflingsapertur werden in Form einer HÖHENKARTE ausgedruckt.
Dabei sind die UNEBENHEITEN in dieser Darstellung ein Maß für die Güte der geprüften Optik. 
Die Differenz zwischen höchsten und tiefsten
Punkt wird als PTV-WERT ( peak to valley ) bezeichnet.
Er gibt den Maximalfehler an, bezieht sich
nur auf zwei markante Punkte und sagt noch nichts über die Art der
WELLENFRONTDEFORMATION und die auftretenden Abbildungsfehler aus.
Es wird deshalb der RMS-Wert ( root mean square), die mittlere quadratische Abweichung von einer idealen Wellenfront über alle
Meßpunkte, berechnet.
Diese Angabe eignet sich wesentlich besser zur Charakteristik optischer Qualität. 
Beide Werte entsprechen Längendifferenzen und werden im Lambda angegeben.
Oft wird in der Optik die STREHLSCHE DEFINITIONSHELLIGKEIT --- Strehl--- als Qualitätskrierium benutzt.
Sie definiert als das Verhältnis der Intensität der
realen Abbildung einer punktförmigen Lichtquelle zu der Intensität, die dort theoretich bei gleicher Apertur und Wellenlänge mit idealer Optik erreichbar wäre.
Da kein optisches System absulut fehlerfrei ist, wird dieses Verhältnis immer kleiner als Eins sein, bzw.<100% bei Angabe in Prozent.
Von beugungsbegrenter Optik wird ab 80% Definitionshellikeit (bzw.Strehl o.8) gesprochen, das entspricht für lambda = 550 nm einem RMS-Wert der Wellenfront von lambda /14 (sogenantes Marechal-Kriterium) und einer sphärischen Öffnungsfehlern einen  PTV-Wert lambda/4 (Rayleigh-Kriterium)


Um bei dieser guten Optik noch eins draufzusetzen, hat Wolfgang Grzybowski kurzerhand seinen selbst entwickelten Chroma-Korrektor (das Teil in der Mitte) vor den Refraktor (rechts) gespannt und das sekundäre Spektrum gemessen.

Mit seinem Chroma-.Korrektor konnte der physikalisch bedingte Farbfehler des Refraktors um ca. 80% reduziert werden.